Teilnehmer Trainer-C-Lehrgang 2019

Mit über 200 Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und Hessen, der jüngste Teilnehmer 7 und der älteste 71 Jahre, vom 10 Kup bis zum 7. Dan, war der Breitensportlehrgang in Bingen mal wieder gut besucht.

Pünktlich begrüßte Breitensportreferent André Simon alle Teilnehmer, die Referenten und TURP Präsident Horst Sperling. Er stimmte alle auf einen tollen Lehrgangstag mit 22 Trainingseinheiten bei 5 Referenten ein und bedankte sich beim ausrichtenden Verein TC Bingen.
Nach der Vorstellung der Referenten ging es mit einer gemeinsamen Aufwärmeinheit Taiwado Fitness mit Rudi Kaufmann (7. Dan Ju-Jitsu I.M.A.A. – H.oH. 6. Dan Ju-Jitsu SJV, und Taiwado® Master Instructor) los. Rudi Kaufmann war extra für diesen Lehrgang aus der Schweiz angereist. Er war als Referent für alle Selbstverteidigungseinheiten zuständig. Im Poomsae-Bereich konnten sich alle bei Klaus Sommer (3. Dan Taekwondo, Vizepräsident und Landestrainer Technik der TURP) und Thomas Sommer (3. Dan Taekwondo, Welt- und Europameister, Assistenz Landestrainer Poomsae der TURP) auf den neuesten Stand bringen und ihre Techniken optimieren.
Giuseppe (Toto) Gagliano (2. Dan Taekwondo, Stützpunkttrainer Süd der TURP) war für die Wettkampfeinheiten verantwortlich. Kampforientierte Spiele, Spezielle Erwärmungsformen, Koordinative Schulung und Trainingslehre waren die Einheiten, die der Lehrwesenreferent der Turp, Martin Grauer (4. Dan Taekwondo und Referent für Lehrwesen der TURP), im Angebot hatte. Um 16:45 Uhr ging wieder einmal ein erfolgreicher Breitensporttag zu Ende.

Taekwondo-Talent Emily Kunz (SPORTING Taekwondo) gewinnt nach Kämpfen gegen die USA, Frankreich, Italien und Belgien hoch verdient die Silbermedaille für die TURP bei dem begehrten Weltranglistenturnier in den Niederlanden! 

Im ersten Kampf gegen eine Amerikanerin die erste Runde noch taktisch vorsichtig herantastend stellte sich im Laufe des Kampfes nach und nach die Überlegenheit der seit kurzem 12-jährigen heraus. Sie siegte hier mit 16:2 und ging in die nächste Runde gegen eine Französin, welche bereits ebenfalls einen Kampf gewonnen hatte. Hier zwar das Endergebnis betrachtend etwas knapper bestritt Emily auch diese Gegnerin und gewann 35:29 

Mit jeder weiteren Runde steigen die Anzahl der Blessuren , die Müdigkeit und die Qualität der Kontrahenten. Hier zahlte sich letztlich die gute Arbeit im Training sowie die Vor' und Nacharbeit daheim aus, sodass die junge Kämpferin die schwierig zu bezwingende größere Italienerin im Halbfinale ebenfalls besiegte.

Das Finale ging leider an eine belgische Sportlein, sodass eine als sehr gut zu bewertende Silbermedaille als Ergebnis blieb.

Ein starkes Stück Arbeit und ein guter Start im Hinblick auf die weiteren globalen Turniere.

Ein Riesenerfolg für Emily Kunz und Trainer Eugen Kiefer in ihrem ersten Kadettenjahr und bei ihrem ersten G-Turnier!

Nach dem Sieg der Deutschen Meisterschaft im Jahr 2017 und 2018 sowie dem ersten Platz auf der British Open 2018 in London, konnten die Landeskaderathletinnen Jana Abt, Sabrina Pütz und Jessica Rau ihre Erfolgsserie bei der diesjährigen German Open in Hamburg fortsetzen.

Beim größten deutschen Taekwondo Turnier im Technikbereich setzten sich die drei rheinland-pfälzischen Sportlerinnen gegen zwölf Teams aus ganz Europa durch. Bereits im ersten Durchgang ließ das Trio die internationale Konkurrenz mit deutlichem Punktabstand weit hinter sich. Im zweiten Lauf bauten die Sportlerinnen ihren Vorsprung noch einmal aus und gewannen souverän die GOLD-Medaille im Teamwettbewerb weiblich 18 bis 30 Jahre.
Rau, Abt und Pütz, die sich mit dem Landestrainer der Taekwondo Union Rheinland-Pfalz Klaus Sommer intensiv auf das Turnier vorbereitet hatten, wollen an die vergangenen Erfolge anknüpfen. Im Juni steht mit der Austrian Open das nächste große internationale Turnier für sie an.

Ebenfalls bei starker internationaler Konkurrenz errang Roger Kesternich im Einzelwettbewerb 18 bis 35 Jahre die Bronzemedaille. Adrian Wassmuth, der in der gleichen Klasse an den Start ging, konnte leider nicht die Finalrunde erreichen.
Jana Abt, die auch im Einzelwettbewerb antrat, verpasste in der Finalrunde knapp einen Medaillenrang.

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